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Auf meiner Insel 84

Und wieder ist es der Wind, der mich von meinen wichtigsten Foto-Experimenten abhält. Auch  heute musste ich auf der großen Terrasse die beiden Sonnenliegen in Sicherheit bringen. Die machen sich bei einem starken Nordostwind sonst selbstständig und drohen in Nachbarsgarten zu landen.

Bei einem Weitwinkelobjektiv mit Blende und Verschlusszeiten zu experimentieren führt zu ganz neuen Erkenntnissen. Wo andere Objektive mit dunkleren Lichtverhältnissen noch problemlos ohne Stativ auskommen und man zum Beispiel 1:20 sec noch aus der Hand fotografieren kann, da bestraft das Weitwinkelobjektiv den Fotografen schon mit nicht mehr zu korrigierender Unschärfe. Die beiden nachfolgenden Bilder, bei denen ich jeweils nur eine Blendenstufe unterschiedlich eingestellt habe, zeigen das:

Aber trotz des Windes ist es sehr schön hier – hier hat sich jetzt auch die Sonne durchgesetzt. Ich habe einen neuen Lieblingsplatz gefunden (eine Bank in der Nähe der Steenodder Mole, ziemlich versteckt), Schafe glotzen schon von klein auf total blöd und ich bin mal wieder motiviert, Fotos, die wie Postkartenmotive wirken als solche auch wirklich mal farblich zu Papier bringen zu wollen. Manchmal, eigentlich fast immer, da wäre ich lieber Maler als Dichter. Aber das denkt vermutlich jeder Dichter, wenn er an einem wirklich schönen Ort ist.

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